Wer von einer Behinderung bedroht ist oder diese bereits hat, einen Unfall hatte oder mit einem Handicap zur Welt gekommen ist, der hat besondere Ansprüche an die Art und Weise, wie Sport ausgeübt wird: Der Sport sollte ohne Einschränkungen und mit besonderem Augenmerk auf die gesundheitliche Förderung praktizierbar sein. Behinderung und Sport müssen sich nicht ausschließen: All diese besonderen Ansprüche werden im Rehabilitationssport umgesetzt. Auch wer eine Behinderung vermeiden möchte und gezielte Förderung benötigt, ist beim Rehasport gut aufgehoben.

 

 

 

  

Was ist Rehabilitationssport?

 

 

Rehabilitationssport zählt zu den Nachsorgeleistungen, so zum Beispiel im Anschluss an eine medizinisch ambulante Rehabilitation.

Rehabilitationssport ist "ärztlich verordneter Sport in Gruppenform".

 

Dabei wirkt der Sport mit geeigneten bewegungstherapeutischen Maßnahmen sowie sportlich ausgerichteter Spielen, ganzheitlich auf die Behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen, die über die notwendige Mobilität sowie physische und psychische Belastbarkeit für Übungen in der Gruppe verfügen, ein.

 

Ziel ist es, Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewusstsein zu stärken und somit Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.

 

Maßgeblich für die Umsetzung des Rehabilitationssports ist die Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01. Januar 2011. Alle von den DBS Landesverbänden anerkannten Rehabilitationssportgruppen werden nach einem einheitlichen Verfahren geprüft. Dieses bundesweite Anerkennungsverfahren bildet die Grundlage für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Rehabilitationssports in Deutschland.

 

Die Rehasportgruppen des Vereins MENSCHen bewegen e.V. sind geprüft und nach einheitlichen Kriterien als Rehasportanbieter zertifiziert.